WIR SIND PAUL

WIR SIND PAUL

 
 


17. Oktober 2014 um 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung

Kuratoren: Gerlinde Creutzburg
und Gabi Raskop


Ausstellung vom 18.10. bis 23.11.2014
geöffnet Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr


Galerie im Kloster

Im Kloster 9
18311 Ribnitz-Damgarten
Telefon 03 821 - 47 01
Fax 03 821 - 88 91 40

info@galerie-ribnitz.de
www.galerie-ribnitz.de
     
  Anreise

Ausstellung: Marie Luise Faber (Zossen) - Skulptur, Tanja Zimmermann (Klein Warin) - Malerei/Zeichnung, Tobias Falberg (Oberasbach) - Literatur, Hans-Peter Stark (Essenheim) - Malerei, Martin Tervoort (Berlin) - Fotografie, Hagen Klennert (Berlin) - Zeichnung,

Will man nach Ahrenshoop oder auf das Fischland ohne Auto kommen, muss man unweigerlich über die am Rande Vorpommerns und Mecklenburgs gelegene Stadt Ribnitz-Damgarten. Früher ging nur das Schiff nach langer Bahnreise. Will man die Autoschlangen des Sommers meiden, benutzt man den IC, wird abgeholt oder nimmt den Bus, bevor man die Landschaft erreicht, die Paul Müller-Kaempff einst bedächtig durchschritt und dabei Ahrenshoop entdeckte. Paul Müller-Kaempf überquert nicht mehr den Hügel. Ahrenshoop ist entdeckt. Heute kommen inmitten zahlreicher Erholungssuchender weltoffene Künstlerinnen und Künstler. Eine mögliche Ankunft ist die verhältnismäßig entschleunigte  in der Boddenstadt.

Die Ausstellung WIR SIND PAUL – ODER DAS UNPERFEKTE PARADIES als abschließendes vierteiliges Ausstellungs- und Musikprojekt des Jubiläumsjahres in Ahrenshoop richtet in Kooperation mit der Galerie im Kloster seinen Blick auf die Landschaft, auf die Menschen, die ähnlich wie einst hier her reisen, die hier wohnen und ihre Umgebung immer wieder unter den sich veränderten Landschaften und Traditionen entdecken. ANREISE will in Ausschnitten aufspüren, was die Menschen erwarten, egal wie sie anreisen. Was bringen sie mit? Was wird ihnen begegnen? Wohin geht der Blick? Die Beteiligten bringen ihre Sicht innerhalb des Festivalthemas mit oder haben diese während ihrer Aufenthalte im Künstlerhaus Lukas zuvor entstehen lassen und stimmen uns mit Zeichnung, Skulptur, Fotografie und Malerei in das Festival abschließende Kunstwochenende ein.

Die Galerie im Kloster des Kunstvereins Ribnitz-Damgarten e.V. befindet sich im Gebäudekomplex des mittelalterlichen Klarissenklosters. Dort verbinden sich ein zeitgenössisches Ausstellungsprogramm mit Grafik von Lyonel Feininger und den historischen Schätzen der Kunstsammlung des Landkreises Vorpommern-Rügen.
 
     
 
 
18. Oktober um 14 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Musikalischer Beitrag

Kuratorin: Gerlinde Creutzburg

Ausstellung vom 19.10. bis 3.11.2014
geöffnet täglich 11-16 Uhr


STRANDHALLE AHRENSHOOP
der Kurverwaltung Ahrenshoop

Dorfstraße 16 b
18347 Ostseebad Ahrenshoop
Telefon 03 82 20 - 807 26
Fax 03 82 20 - 604 14

post@neues-kunsthaus-ahrenshoop.de
www.neues-kunsthaus-ahrenshoop.de
     
  Wohnen am Meer – oder: was landet am Strand von Ahrenshoop?
ein isländisch-deutsches Ausstellungsprojekt

Musikalischer Beitrag: Ensemble Adapter

Im Sommer jeden Tag, im Winter etwas seltener, sammeln die Mitarbeiter der Kurverwaltungen
wie in allen Ostseebädern angespülten oder liegen gelassenen Unrat, Tang oder Holz vom Strand,
damit die TouristInnen einen paradiesischen Strand vorfinden. Das macht glücklich. Doch nicht nur hier, besonders weltweit wird es immer mehr, was der Mensch in die Natur kippt, die Meere um den Globus tragen und an den Strand spülen. Wann und wie sollen wir damit umgehen? Nur wegräumen? Immerhin!

Künstlerinnen und Künstler aus Island und Deutschland – dies in gemeinsamer Kooperation der Partner im Stipendienaustauschprogramm des Künstlerhauses Lukas mit dem NES Artist Residenz Skagaströnd und SIM, dem Isländischen Verband Bildender KünstlerInnen in Reykjavik – werden auf diese Lage aufmerksam machen und mit künstlerischen Mitteln darauf reflektieren. Entstehen soll eine Gesamtinstallation, die die gesammelten Dinge vom Strand in Ahrenshoop aufzeigen und erneut verwenden werden. Es wird sich zeigen, ob diese natürlichen und unnatürlichen Gegebenheiten und der Umgang mit der Natur auch in Ahrenshoop und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst darauf hinweist, welche Ressourcen wir aus der Ostsee noch nutzen könnten oder längst durch unser Tun verloren haben, während Tonnen von Plastik bereits durch die Meere treiben und für Jahrhunderte heute schon das Ökosystem gefährden.

Dieses vor Ort entstehende Ausstellungsprojekt wird im darauf folgenden Jahr 2015 im Artist in Residence- und Ausstellungshaus in Kópavogur erneut durchgeführt und dokumentiert. Auch dort werden die noch gemeinsam auszuwählenden Künstlerinnen und Künstler untersuchen, präsentieren und nachhaltige Ideen entwickeln, die mit Licht- Schmuck- Kleidung oder installativen Objekten die Schönheit der weggeworfenen Materialien wieder hervorholen.
 
     
 
 


18. Oktober um 17 Uhr
Eröffnung der Ausstellung

Kuratorin: Gerlinde Creutzburg

Ausstellung vom 19.10.2014 bis
23.2.2015, geöffnet Do - Di 10-16 Uhr


NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP

Bernhard-Seitz-Weg 3a
18347 Ahrenshoop
Fon 03 82 20 - 80 726
Fax 03 82 20 - 69 414

www.neues-kunsthaus-ahrenshoop.de
post@neues-kunsthaus-ahrenshoop.de
     
  Bleiben

Ausstellung: Elina Julin (FIN) - Fotografie, Simone Trieder (Halle) - Prosa, Marie Luise Meyer (Halle) - Skulptur/Installation, Magda Korsinsky (Berlin) - Skulptur, Jon Brunberg (Stockholm) - Videoinstallation, Adrian Sauer (Leipzig) - Fotografie, Max Baumann (Schortewitz) -. Fotografie, Matthias Moravek (Berlin) - Malerei, Sibylle Prange (Berlin) - Malerei, Katrin Hoffmann (Hamburg) - Malerei

Die Ausstellung BLEIBEN wird das aktuelle künstlerische Leben von Ahrenshoop in Ausschnitten wiederspiegeln. Besinnliche wie kritische Blicke auf den heutigen Kunstort entstanden und entstehen während der Arbeitsaufenthalte im Künstlerhaus Lukas und werden in den Fotografien, Installationen, Skulpturen und Geschichten vorgestellt. Der Titel des vierteiligen Ausstellungsprojektes WIR SIND PAUL – ODER DAS UNPERFEKTE PARADIES bezieht sich bewusst auf den Erbauer des Künstlerhauses Lukas, der einst über den vielzitierten Hügel von Wustrow nach Ahrenshoop kam. Seit dem ist Ahrenshoop künstlerisch und touristisch entdeckt. Für die Künstlerinnen und Künstler von Heute ist es schwer geworden, in Ahrenshoop Wohn- und Arbeitsraum zu finden und zu bezahlen. Deshalb sind die Stipendienaufenthalte im Künstlerhaus Lukas nach wie vor begehrt und immer noch ist die Zeit des Arbeitens in der einst für die Kunst entdeckten Landschaft und dem Künstlerhaus besonders. Der Blick der heute hier arbeitenden Stipendiatinnen und Stipendiaten weist auch in dieser Ausstellung über die Romantik hinaus und wird dennoch eine Liebeserklärung an den sich nur zum Guten veränderten Ort sein.